Die gsub unterstützt die Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung bei der Umsetzung des Berliner Partizipationsfonds. Gefördert wird die Partizipation von Menschen mit Behinderungen und ihren Organisationen an öffentlichen Angelegenheiten gemäß § 34 LGBG. Die Förderrichtlinie konkretisiert Förderziele, Voraussetzungen und Verfahren.
Ziel und Gegenstand der Förderung
Ziel der Förderung ist es, die aktive und umfassende Teilhabe von Menschen mit Behinderungen sowie deren Organisationen an politischen Entscheidungsprozessen in Berlin zu stärken und strukturell zu verbessern.
Der Partizipationsfonds richtet sich insbesondere an Organisationen von Menschen mit Behinderungen, die die Interessen ihrer Mitglieder auf Bezirks- und Landesebene vertreten. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Förderung von Selbstvertretungsorganisationen.
Folgende Maßnahmen können auf Grundlage der aktuellen Förderrichtlinie gefördert werden:
Zuwendungsempfänger, Beirat und Antragsverfahren
Antragsberechtigt sind Organisationen, die die Voraussetzungen des § 34 LGBG erfüllen. Gefördert werden insbesondere Organisationen, die:
In das Antragsverfahren ist der Förderbeirat zum Partizipationsfonds eingebunden. Dieser bewertet die eingegangenen Projektanträge und spricht gegenüber der Senatsverwaltung fachliche Förderempfehlungen aus. Der Beirat tagt in der Regel ein- bis zweimal jährlich.
Anträge können über das Webportal ProDaBa gestellt werden. Aktuell ist ausschließlich die Antragstellung für kurzfristige Bedarfe bis maximal 1.500 Euro (sogenannte „Mikroprojekte“) möglich.
Die gsub steht den Antragsstellenden dabei beratend zur Seite.
In einem ersten Schritt müssen sich interessierte Organisationen registrieren. Wenn Ihre Organisation bereits in der ProDaBa registriert ist, wenden Sie sich für die Freischaltung zum Antragsverfahren per E-Mail an bpf(at)gsub.de
Sie erreichen uns telefonisch von Montag bis Freitag von 9.00 Uhr bis 15.00 Uhr.
Hotline: 030 28409 551
Berliner Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung
