Berliner Partizipationsfond

Die gsub unterstützt die Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung bei der Umsetzung des Berliner Partizipationsfonds. Gefördert wird die Partizipation von Menschen mit Behinderungen und ihren Organisationen an öffentlichen Angelegenheiten gemäß § 34 LGBG. Die Förderrichtlinie konkretisiert Förderziele, Voraussetzungen und Verfahren.

PROJEKTZEITRAUM 02.2024–08.2029
Förderung 
Berliner Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung
Thema Demokratie, Partizipation und Vielfalt

Ziel und Gegenstand der Förderung

Ziel der Förderung ist es, die aktive und umfassende Teilhabe von Menschen mit Behinderungen sowie deren Organisationen an politischen Entscheidungsprozessen in Berlin zu stärken und strukturell zu verbessern.

Der Partizipationsfonds richtet sich insbesondere an Organisationen von Menschen mit Behinderungen, die die Interessen ihrer Mitglieder auf Bezirks- und Landesebene vertreten. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Förderung von Selbstvertretungsorganisationen.

Folgende Maßnahmen können auf Grundlage der aktuellen Förderrichtlinie gefördert werden:

  • Förderung von Kompetenzaufbau und Empowerment
  • Stärkung der Nachwuchsförderung
  • Auf- und Ausbau von Organisationsstrukturen
  • Bereitstellung behinderungsspezifischer Hilfsmittel und Nachteilsausgleiche
  • Leistungen für Assistenz
  • Aufbau und Pflege von Öffentlichkeitsarbeit sowie Netzwerken

Zuwendungsempfänger, Beirat und Antragsverfahren

Antragsberechtigt sind Organisationen, die die Voraussetzungen des § 34 LGBG erfüllen. Gefördert werden insbesondere Organisationen, die:

  • satzungsgemäß und nicht nur vorübergehend die Belange von Menschen mit Behinderungen ideell fördern,
  • aufgrund ihrer Zusammensetzung geeignet sind, die Interessen von Menschen mit Behinderungen auf Landes- oder Bezirksebene zu vertreten,
  • von Menschen mit Behinderungen getragen bzw. maßgeblich gesteuert werden oder deren Mitglieder überwiegend selbst Menschen mit Behinderungen sind sowie
  • auch Organisationen, die Angehörige von Menschen mit Behinderungen vertreten.

In das Antragsverfahren ist der Förderbeirat zum Partizipationsfonds eingebunden. Dieser bewertet die eingegangenen Projektanträge und spricht gegenüber der Senatsverwaltung fachliche Förderempfehlungen aus. Der Beirat tagt in der Regel ein- bis zweimal jährlich.

Anträge können über das Webportal ProDaBa gestellt werden. Aktuell ist ausschließlich die Antragstellung für kurzfristige Bedarfe bis maximal 1.500 Euro (sogenannte „Mikroprojekte“) möglich.

Die gsub steht den Antragsstellenden dabei beratend zur Seite.

In einem ersten Schritt müssen sich interessierte Organisationen registrieren. Wenn Ihre Organisation bereits in der ProDaBa registriert ist, wenden Sie sich für die Freischaltung zum Antragsverfahren per E-Mail an bpf(at)gsub.de

Erfahren Sie mehr über das Themenfeld:Demokratie, Partizipation und Vielfalt

Sie erreichen uns telefonisch von Montag bis Freitag von 9.00 Uhr bis 15.00 Uhr.

Hotline: 030 28409 551

Berliner Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und AntidiskriminierungBerliner Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung

Weitere Projekte

Fördern

Fördernetzwerk Interdisziplinäre Sozialpolitikforschung

Das Fördernetzwerks leistet einen Beitrag zur Stärkung von Forschung und Lehre im Bereich der Sozialpolitik an deutschen Hochschulen. 
Fördern

Shaping the Future – Anwerbung und Arbeitsmarktintegration internationaler Fachkräfte in Erziehungsberufen aus Drittstaaten

Fördern

Förderung der Partizipation von Menschen mit Behinderungen und ihrer Verbände an der Gestaltung öffentlicher Angelegenheiten

Fördern

NAP – Förderung aus dem Nationalen Aktionsplan 2.0 zur UN-BRK

Beraten| Qualifizieren

Fachstelle Qualität

Fördern

Fördernetzwerk Interdisziplinäre Sozialpolitikforschung

Ansprechpartnerin

Alex Musterperson
Fördermittelberatung
alex@no-mail.com